Es Trenc gilt als einer der schönsten Strände Mallorcas – und einer der letzten unberührten. Über zwei Kilometer weißer Sand, türkisfarbenes Wasser das an die Karibik erinnert, und keine Hotels, keine Apartmentblöcke, keine Souvenirläden. Was du siehst, ist fast genau das, was hier schon vor hundert Jahren war.

Als der Massentourismus in den 1960er Jahren nach Mallorca kam, wurden die Küsten bebaut. Die Playa de Palma ist ein Beispiel dafür, was passiert, wenn die Grundstückseigentümer verkaufen. Im Süden der Insel war es anders: Die Familien, denen das Land gehörte, lehnten jeden Käufer ab – egal zu welchem Preis.

Das Ergebnis ist heute ein dauerhaft geschütztes Naturgebiet. Hinter dem Strand erstreckt sich der Salobrar de Campos, ein 1.500 Hektar großes Feuchtgebiet mit Salzsümpfen, Pinienwäldern und einer der wichtigsten Vogelschutzregionen der Balearen. Im Frühling und Herbst rasten hier Flamingos.

Ein Strand, der fast nicht existieren würde

Als die Entwickler mit leeren Schecks ankamen, sagten die Familien, denen das südliche Land gehörte, nein. Sie wollten das Land so lassen, wie es war. Das Ergebnis ist ein dauerhaft geschützter Naturpark, in dem die ursprüngliche Landschaft fast vollständig erhalten ist. Pinienwälder, Sanddünen, Feuchtgebiete, Salzwiesen. Der Salobrar de Campos, ein 1.500 Hektar großes Naturschutzgebiet hinter dem Strand, beherbergt Dutzende von Vogelarten, darunter Flamingos.

 

Mit dem Auto vs. mit dem Boot

Wer mit dem Auto kommt, zahlt Parkgebühren und steht in der Hochsaison oft lange Schlange. Vom Parkplatz läuft man noch einige Minuten durch die Dünen bis zum Strand.

Mit dem Boot ist das anders. Sa Ràpita ist der nächste Hafen zu Es Trenc auf ganz Mallorca – nur 1,7 Seemeilen, etwa 3 Kilometer. Keine Warteschlange, kein Parkplatz, kein Schleppen. Du steigst am Steg ein und ankerst in 15 Minuten direkt vor dem Strand.

Das Wasser ist vom Boot aus anders

Wer sich Es Trenc vom Meer aus nähert, sieht die Farbe des Wassers zuerst. Das türkise Leuchten direkt vor dem Anker – in 3 bis 4 Metern Tiefe, sauberer Sand darunter – ist eines der schönsten Bilder auf Mallorca. Ein paar Meter draußen bleibt das Wasser angenehm kühl. Einer der erfrischendsten Sprünge ins Meer auf der ganzen Insel.

Der beste Ankerplatz Mallorcas

Es Trenc ist einer der begehrtesten Ankerplätze der Insel. Reiner Sand ohne Seegras, Tiefe 3 bis 4 Meter, geschützt von Westwinden. Im Juli und August ankern hier Boote aus ganz Europa.

Wann ist die beste Zeit?

Von Mai bis Oktober. Juni und September sind ruhiger bei gleichen Bedingungen. Die beste Zeit: früh morgens. Wie Raimundo immer sagt: je früher, desto schöner.

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